Tierschutz

In der Schweiz (Art. 80 Bundesverfassung) und in Deutschland (Art.20 Grundgesetz) ist Tierschutz  in der Verfassung verankert.  Unsere Länder verfügen zudem alle über Tierschutzgesetze und über die entsprechenden Verordnungen.

 

Gesetze sind aber immer nur so gut, wie sie auch tatsächlich angewendet werden! Daher kommt  - neben dem anleitenden Charakter der Gesetze - auch der strafrechtlichen Verfolgung von Tierquälern für einen griffigen Tierschutz grosse Bedeutung zu. Nur wenn Verstösse konsequent verfolgt und geahndet werden, kann das Tierschutzgesetz seine Wirkung entfalten und potenzielle Täter von Tierquälereien abhalten. Dennoch wird der Vollzug des Tierschutzstrafrechts noch immer nicht genügend ernst genommen und der Strafrahmen von den Strafverfolgungsbehörden und Gerichten nicht annähernd ausgeschöpft.

 

"Wenn Tiere selber richten könnten, würde Tierquälerei härter bestraft werden"

Mit der Kampagne gegen Tierquälerei von der  Stiftung für das Tier im Recht wird darauf hingewiesen, dass Tierschutzverstöße keine Kavaliersdelikte sind, sondern strikt verfolgt und mit angemessenen Strafen sanktioniert werden müssen. (In Zusammenarbeit mit der renommierten Werbeagentur Ruf Lanz Wie Sie die TIR unterstützen können, sehen Sie hier.

Quelle: Stiftung für das Tier im Recht

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Tierschtzgesetz Schweiz
Tierschutzgesetz_CH_05.14.pdf
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Tierschutzgesetz Deutschland
Das erste deutsche Tierschutzgesetz trat am 24. November 1933 in Kraft.

2002 machte sich Deutschland zum Vorreiter in Sachen Tierschutz. Als erstes Land in der EU erhielt der Tierschutz in Deutschland Verfassungsrang – wenn auch nur als Staatsziel. Im Gegensatz zu einem Grundrecht lässt sich der Tierschutz damit nicht einklagen.
(Zeit-online,24. November 2013)
Tierschutzgesetz_D_.pdf
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Gutachten zur Auslegung von § 11b des Tierschutzgesetzes (Verbot von Qualzüchtungen)
Das Gutachten soll insbesondere allen Züchtern von Heimtieren helfen, ihrer Verantwortung gerecht zu werden und die Vorschriften des Tierschutzgesetzes in vollem Umfang zu beachten, sofern diese Züchtung betreffen.
Ziel sind vitale, gesunde, schmerz- und leidensfreie Tiere.
Gutachten zum § 11b.pdf
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